Ratgeber

7 Dinge für dein Training, die ich gerne viel früher gewusst hätte

1. Schlaf ist das beste Supplement

Ich weiß, der Alltag macht es manchmal schwer, genug Schlaf zu bekommen. Trotzdem ist ausreichender, guter Schlaf der Schlüssel für langfristigen Erfolg im Gym. Wenn du mehr als dreimal pro Woche trainierst, sollten es mindestens 7,5 Stunden sein.

Achte auf gute Schlafhygiene:

  • dunkles Schlafzimmer
  • etwa 3 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr essen
  • in der letzten Stunde vor dem Schlafen möglichst kein Bildschirm

2. Cardio ist kein Feind

Vielleicht kombinierst du Kraft- und Ausdauersport schon. Dann kannst du diesen Punkt überspringen. Falls du aber wie ich jahrelang Cardio gemieden hast: Mach es! Es ist nicht immer spaßig, aber ein bis zwei Einheiten à 30 Minuten pro Woche bringen dir nur Vorteile: für dein Herz-Kreislauf-System, deine Gesundheit und deine Leistung im Gym.

3. Progress ist niemals linear

Die ersten Trainingsjahre fühlen sich großartig an. Irgendwann kommt aber der Punkt, an dem scheinbar nichts mehr vorangeht. Lass dich davon nicht entmutigen: Es gibt immer Höhen und Tiefen. Wenn du dranbleibst, hast du auch langfristig Erfolg.

4. Filme dich im Training

Am Anfang fühlt sich das komisch an, es bringt dir aber enorm viel. Während oder nach dem Training kannst du deine Ausführung kontrollieren und dich so schneller verbessern. Wir lernen Bewegungen leichter, wenn wir sie oft sehen. Und wenn du denkst: „Was sollen denn die anderen von mir denken?!”, dann lies Punkt 5.

5. Scheiß drauf, was andere von dir denken

Du willst besser werden, du trainierst für dich. Deine Übung sieht „komisch” aus, ist aber genau das, was du gerade brauchst? Dann mach sie. Mir hat eine einfache Frage geholfen: Interessiere ich mich im Training für andere Leute? Die Antwort ist nein. Und genauso geht es den Leuten um dich herum. Die meisten nehmen dich wahrscheinlich gar nicht wahr (no offense).

6. Verkompliziere dein Training nicht

Es gibt unzählige Tipps und Tricks, um Training besser zu machen, und viele davon sind wirklich hilfreich. Trotzdem solltest du nicht im Optimierungswahn landen. „Das Widerstandsprofil passt nur zu 87,4 % auf den Lat? Damit baust du keine Muskeln auf!” So etwas wird auf Social Media oft suggeriert, und es stimmt schlicht nicht. Du kannst Dinge optimieren, solltest dabei aber Training und Anstrengung nicht in den Hintergrund rücken lassen.

7. Streng dich an

„Klar, sonst würde ich ja nicht trainieren gehen.” Ich meine aber: wirklich anstrengen, und zwar in jedem Training. Dein Körper hat keine Lust, Muskeln aufzubauen. Die sind für ihn vor allem Energiefresser, außer du gibst ihm einen Grund. Dieser Grund sind Belastungen, die einen Wachstumsreiz setzen. Training darf und sollte zeitweise unangenehm sein. Du bist wahrscheinlich höchstens 1,5 Stunden im Gym. Nutze die Zeit.

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